Partizipation braucht Strategien
Ernst gemeinte Partizipation bedeutet ineinander verzahnte Partizipationsmöglichkeiten, die garantieren, dass Wünsche, Ideen und Forderungen von jungen Menschen auch bei Entscheidungsträgern ankommen und Ergebnisse für Kinder und Jugendliche sichtbar werden. Darüber hinaus müssen Partizipationsstrategien sensibel für die unterschiedlichen Lebenslagen und Vorraussetzungen von jungen Menschen sein. Mädchen und junge Frauen nutzen andere Zugänge als Jungen und junge Männer. Für junge Menschen mit Migrationshintergrund, mit Beeinträchtigungen oder sozialer Benachteiligung müssen Mitbestimmungsmöglichkeiten ebenfalls ohne Barrieren zugänglich sein.
Der KJR LSA fordert daher für das Land Sachsen-Anhalt eine ressortübergreifende, eigenständige Jugendpolitik, die die Partizipation von jungen Menschen stärker in den Blick nimmt.
weitere Informationen:
• "Fokus Jugend 2012: Jugendpolitik" am 15. Oktober 2012 im Landtag des Landes Sachsen-Anhalt.
• "Jugendverbände sprechen sich für Stärkung der Jugendpolitik aus" Pressemeldung vom 25. Juni 2012
