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Partizipation ohne Wenn und Aber

Kinder und Jugendliche haben ihre eigene Meinung zu Themen, die sie direkt betreffen, kennen ihre Umgebung genau und sind Expert/innen in eigener Sache. Sie haben viele Ideen und besondere Kompetenzen, eigene Standpunkte und Perspektiven, die sich von denen der Erwachsenen unterscheiden: Sie betrachten die Welt aus ihrem speziellen Blickwinkel, beschäftigen sich mit für Kinder und Jugendliche relevanten Themen und nehmen ihr Umfeld auf eine ganz andere Weise wahr als erwachsene Menschen. Oft wissen sie selbst am besten, was gut für sie ist. Häufig werden die Bedürfnisse, Wünsche und Ideen der Kinder und Jugendlichen von den Erwachsenen jedoch überhört und übergangen. Die Kinder und Jugendlichen werden nicht als gleichberechtigt wahrgenommen – sie seien nicht in der Lage, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese zu vertreten, sie würden zu wenig wissen und lernen müssen, wie die „Welt“ funktioniert. Kinder und Jugendliche sind allerdings sehr wohl fähig, Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Es lohnt sich, ihnen zuzuhören, sie selbst gestalten zu lassen und sie „als Expert/innen in eigener Sache“ in allen Bereichen, die sie betreffen, umfassend zu beteiligen. Partizipation als Konzept ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen, mit Konflikten umzugehen sowie Kompromisse auszuhandeln, selbstbestimmt zu agieren und zu eigenständigen und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten zu werden. Die Beteiligung aller Personen, auch der Kinder und Jugendlichen, ist in diesem Sinne ein wesentlicher Bestandteil lebendiger Demokratie.

Allgemeine Grundlagen zur Partizipation junger Menschen:



Partizipation in Jugendverbänden


Partizipation in der Kinder- und Jugendhilfe 


Partizipation in formellen Institutionen der Bildung


Partizipation im Sozialraum/in der Gesellschaft


e-Partizipation


Mitbestimmung für junge Menschen auch auf Landesebene!


Partizipation braucht Strategien


Rolle der Erwachsenen im Partizipationsprozess