Logo des Kinder- und Jugendringes Sachsen-Anhalt e.V.
 

Knoten im Taschentuch für Fachkräfte der Jugendarbeit

Knoten im Taschentuch

Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. macht erneut auf die Situation der Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit aufmerksam!

Magdeburg. Mit seiner Aktion im Vorfeld der Landtagssitzung im Juni hat der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. (KJR LSA) erneut auf die Arbeitssituation der Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit in Sachsen-Anhalt aufmerksam gemacht. „Mit einem Knoten im Taschentuch wollen wir die Abgeordneten daran erinnern, sich kontinuierlich für die Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit und ihre Arbeit einzusetzen,“  berichtet Gernot Quasebarth (Stellvertretender Vorsitzender des KJR LSA), „Wir fordern von der Landespolitik neben einer verstärkten Rückendeckung und Wertschätzung der geleisteten Arbeit der Fachkräfte, vernünftige Rahmenbedingungen sowie eine Tätigkeit und Qualifikation der Fachkräfte entsprechende Entlohnung.“
Grundlage der Aktion ist die Beobachtung des KJR LSA, dass es immer schwerer wird, Fachkräfte für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu gewinnen. „Dies liegt nicht an den Kindern und Jugendlichen, sondern an den Rahmenbedingungen wie befristete Verträge, zu wenig Zeit für die pädagogische Arbeit, fehlende tarifliche Anpassungen und den deutlich attraktiveren Stellenangeboten in anderen Bundesländern.“ erklärt Quasebarth. Ferner weist er drauf hin, dass sich mittlerweile die Aussagen über nicht besetzte Fachkräftestellen gerade in den ländlichen Bereichen Sachsen-Anhalts häuften. Weiter lesen.

Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit in Sachsen-Anhalt

Auf Anregung der Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendringe der Landkreise und kreisfreien Städten entstand in Kooperation zwischen der Hochschule Magdeburg-Stendal und dem Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt die von Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt erstellte Studie: „ausgebrannt? – Arbeitssituation und Arbeitsbelastung von Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit im Land Sachsen-Anhalt“.

Diese spiegelt die alarmierenden Arbeitsbedingungen und die hohe Arbeitsbelastung der Fachkräfte in Sachsen-Anhalt wider. Der KJR LSA hat sich zur Aufgabe gemacht, die Ergebnisse der Studie in die Öffentlichkeit zu tragen und aktiv darauf einzuwirken, dass sich die Arbeitssituation der Fachkräfte in Sachsen-Anhalt deutlich verbessert.