Liebe Freundinnen und Freunde,
Der Jahreswechsel ist immer ein guter Augenblick, um innezuhalten: Innezuhalten, um durchzuatmen, um anzuhalten, um zurückzublicken und zu hinterfragen, um nachzudenken, aber auch um vorauszudenken und vorauszuschauen.
Dass Durchatmen und Anhalten für viele von uns nicht selbstverständlich sind, hat in 2011 Prof. Dr. Wendt (Hochschule Magdeburg-Stendal) mit seiner Studie zur Arbeitssituation und Arbeitsbelastung von Fachkräften uns deutlich vor Augen geführt. Die Ergebnisse dieser Studie erinnern uns eindringlich, auch mal bewusst auf uns selbst zu achten.
Das Zurückblicken zeigt: Wir haben zusammen mit euch in vergangenen Jahr viel geschafft. Wir haben gemeinsam viel für Kinder und Jugendliche in Sachsen-Anhalt bewegt. Wir haben Diskussionen angestoßen, z.B. zur Frage von Gewalt in Jugendzentren im Rahmen des Symposiums: Jugendzentrum – Zentrum Jugend. Wir haben mit dem Landtag gewettet und erneut aufgezeigt, wie vielfältig, bunt aber vor allem wie wichtig die Kinder- und Jugendarbeit in unseren Jugendverbänden ist. Wir haben uns aktiv für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für junge Menschen u.a. im Landesjugendhilfeausschuss, in vielen Gesprächen mit Politik und Verwaltung, aber auch in Funk und Fernsehen eingesetzt.
Vorausschauend lässt sich sagen, wir werden euch auch in diesem Jahr brauchen, denn wir haben uns gemeinsam viel vorgenommen. So beauftragt uns zum Beispiel der Beschluss der Mitgliederversammlung zur politischen Partizipation von Kindern und Jugendlichen, die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre einzufordern. Weiterhin werden wir uns wie gewohnt aktiv für die Mitbestimmung von jungen Menschen einzusetzen - und auch zukünftig immer wieder den Finger in die Wunde legen müssen. Auch in diesem Jahr wird viel auf uns zukommen.
Wir freuen uns, dies alles und noch viel mehr gemeinsam mit euch in 2012 anzupacken!
Vorstand und die Geschäftsstelle eures Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V.

