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Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. - Newsletter Nr. 14/2014

"Jugendverbandler_innen sind die Minister_innen von morgen"

"Jugendverbandler_innen sind die Minister_innen von morgen" – so begrüßte Sozialminister Norbert Bischoff die zahlreichen anwesenden Vertreter_innen der Jugendverbände. Der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. hatte engagierte junge Menschen zu einem gemeinsamen Sommerfest eingeladen. Vera Lohel vom Vorstand des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. (KJR LSA) machte in ihrer Dankesrede deutlich, dass jugendverbandliches Engagement keine Selbstverständlichkeit ist. „Junge Menschen, die trotz Schule, Abitur, Studium oder Beruf diesen Einsatz und dieses Verantwortungsbewusstsein der Gesellschaft gegenüber zeigen, verdienen einer besonderen Anerkennung“, so Lohel. Norbert Bischoff, Minister für Arbeit und Soziales des Landes unterstrich dies und dankte in seiner persönlichen Ansprache den anwesenden Jugendlichen, stellvertretend für die vielen in den Jugendverbänden Aktiven, für ihr Engagement.
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Mitmachen kinderleicht - Magdeburger Kindermedientagen

Über 70 Kinder aus ganz Sachsen-Anhalt sind am vergangenen Wochenende zu der großen Mitmachaktion in den Medientreff zone! gekommen. In sieben verschiedenen Werkstätten haben sie Medien ausprobiert und dabei fotografiert, Computerspiele programmiert, Kindernachrichten erstellt und Trickfilme gedreht. Auch T-Shirt-Druck, ein Agentenspiel mit Geocaching oder die eigene Musikkomposition waren nachgefragt.
Ariane Kleibrink (Medienpädagogin) findet dabei neben dem Selbermachen vor allem die Nachhaltigkeit wichtig: "Hier lernen die Kinder etwas, das sie auch zuhause oder in der Schule nachmachen können. Dabei setzen wir auf Technik, die in den Haushalten ohnehin vorhanden ist. Unser Team hat auch praktische Tipps und weiterführende Informationen erarbeitet, die man auf unserer Webseite finden kann."
Die Kindermedientage fanden in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt. Ausgerichtet von fjp>media und unterstützt vom Land Sachsen-Anhalt sind sie ein wichtiger Beitrag zur Medienbildung für Kinder.
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Ausnahmen vom Mindestlohn für alle unter 18 sind unverschämt

Der Ausschuss Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages beriet am 30. Juni 2014 über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde. Der Deutsche Bundesjugendring fordert als Mitglied des Bündnis „Mindestlohn für alle – JETZT!“ einen Mindestlohn ohne Ausnahmen. Dazu erklärt der stellvertretende DBJR-Vorsitzende Immanuel Benz: "Die geplanten Ausnahmen für alle unter 18 sind unverschämt! Die Ausnahmen diskriminieren Jugendliche, sie wirken stigmatisierend und demütigend. Und sie sind nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Wir fordern deswegen die Bundesregierung, den Bundestag und den Bundesrat dazu auf, die Ausnahmen unbedingt zu streichen!"
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"Aktiv für Demokratie und Toleranz 2014"

Auch in diesem Jahr sucht das von der Bundesregierung gegründete "Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt" (BfDT) mit dem Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz 2014" erfolgreiche zivilgesellschaftliche Aktivitäten für eine lebendige und demokratische Gesellschaft. Den Preisträger_innen winken Geldpreise im Wert von 1.000 bis 5.000 Euro und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Zum 14. Mal in Folge sollen so Einzelpersonen und Gruppen, die das Grundgesetz auf kreative Weise mit Leben füllen, für ihr Engagement gewürdigt werden. Einsendeschluss ist der 26. September 2014.
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Forschungsprojekt "Safer Places – Wir achten (auf) uns"

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) unterstützt das Forschungsprojekt „Safer Places – Wir achten (auf) uns“. Dies ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zum achtsamen Umgang unter Jugendlichen in Jugendverbänden, Jugendzentren und Jugendhäusern eines Verbundes der Hochschule Landshut, der Universität Kassel und der Universität Hildesheim im Auftrag des BMBF. Es soll mehr darüber in Erfahrung gebracht werden, wie Jugendliche und Erwachsene in Jugendverbänden, in Jugendgruppen, in der Jugendarbeit, in Jugendhäusern und -clubs mögliche sexualisierte Gewalt einschätzen. So soll mitgeholfen werden, Orte für Jugendliche noch sicherer zu machen. Die bundesweite Online-Befragung zu diesem Thema läuft noch bis zum 15. Oktober 2014. Das Alter der Zielgruppe liegt zwischen 12 und 18 Jahren.
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"Gleichgültig ist anderswo" - Ideen für Freizeiten, Zeltlager, internationale Begegnungen und wo Jugendliche sonst unterwegs sind

Der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej) hat eine umfassende Broschüre voller Ideen mit dem Titel "Gleichgültig ist anderswo" publiziert. Diese Ideensammlung will eine Fundgrube für unterwegs sein. Ob auf einer Freizeit oder zu Gast bei Freund_innen in fernen Ländern, ob im Zeltlager oder als Pfadfinder_in auf großer Fahrt. Wo auch immer man ist, es gibt unzählige Gelegenheiten, diese Ideen auszuprobieren und dabei zu entdecken, wie man gut, fair und klimafreundlich und mit jeder Menge Spaß leben kann. Die Broschüre ist kostenlos. Es werden nur die Versandkosten in Rechnung gestellt.
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Neue Expertisen zu "Soziale und pädagogische Arbeit mit rechtsextrem affinen Jugendlichen" erschienen

Zwei vom BIKnetz (Präventionsnetz gegen Rechtsextremismus) in Auftrag gegebene Expertisen zum Thema "Soziale und pädagogische Arbeit mit rechtsextrem affinen Jugendlichen" sind erschienen. Die eine Expertise hat den Titel "Soziale und pädagogische Arbeit mit rechtsextrem affinen Jugendlichen. Akteure, Projekte, Ansätze und Handlungsfelder" und wurde von Prof. Dr. Kurt Möller und Nils Schuhmacher erstellt. Die andere wurde von Dr. Jutta Aumüller unter Mitarbeit von Johanna Kuchling und Prof. Dr. Roland Roth mit dem Titel "Forschung zu rechtsextrem orientierten Jugendlichen. Eine Bestandsaufnahme von Ursachen, Gefährdungsfaktoren und pädagogischen Interventionen" verfasst. Beide Expertisen sind als Download verfügbar.
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Ferienjobs: Das sollten Schüler_innen beachten

Die Sommerferien stehen vor der Tür - und für viele Schüler_innen beginnt damit die Zeit der Ferienjobs. Sie helfen, das Taschengeld aufzubessern und gewähren frühzeitig Einblicke in die Arbeitswelt. Die DGB-Jugend gibt Tipps, damit alles gut läuft und es keine Probleme gibt. Es gibt ein breites Spektrum an Ferienjobs in den unterschiedlichen Branchen und mit verschiedensten Aufgaben, aber Schüler_innen dürfen nicht jede Tätigkeit ausüben. "Im Jugendarbeitsschutzgesetz ist geregelt, unter welchen Bedingungen Kinder und Jugendliche arbeiten dürfen", sagt DGB-Bundesjugendsekretär Florian Haggenmiller.
Tipps für Ferienjobs
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Fachforum "Bürgerbeteiligung vor neuen Herausforderungen" vom 26. bis 28. September 2014 in Loccum

Die Stiftung Mitarbeit veranstaltet in Kooperation mit der Ev. Akademie Loccum vom 26. bis 28. September 2014 das "Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie" mit dem Titel "Bürgerbeteiligung vor neuen Herausforderungen" in Loccum. Unter diesem Titel widmet sich das Fachforum den damit einhergehenden vielfältigen neuen Herausforderungen und Fragen: Wie kann Bürger_innenbeteiligung in Zeiten knapper Kassen und gesellschaftlicher Umbrüche finanziert werden? Wie lässt sich Bürger_innenbeteiligung für alle zufrieden stellend in den demokratischen Entscheidungsprozess einbinden – und was bedeutet dies für die Politik? Es wendet sich an Interessierte aus Bürgerschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft, die eine bürgernahe, kommunale Demokratie mitgestalten wollen.
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Deutsches Kinderhilfswerk: Arme Kinder nicht von Ferienfahrten ausschließen

Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft die Bundesländer dazu auf, armen Kindern und Familien verstärkt einen kostengünstigen Zugang zu Ferienfahrten zu ermöglichen. Nach einer aktuellen Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerkes gewähren lediglich 10 von 16 Bundesländern direkte Landeszuschüsse für arme Familien. "Für viele Kinder beginnt mit den Sommerferien die schönste Zeit des Jahres, sie verbringen unbeschwerte Wochen und verreisen mit Eltern und Geschwistern. Gleichzeitig gibt es rund drei Millionen Kinder in Deutschland, die aus finanziellen Gründen darauf verzichten müssen. Dabei ist es insbesondere für arme Kinder wichtig, einen Ausgleich zu den häufig belastenden Familienverhältnissen zu erleben.", erklärt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.
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Impressum:

Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V.
Schleinufer 14
39104 Magdeburg
Tel: 0391-535 394 80
Fax: 0391-597 95 38
Email: info@kjr-lsa.de
Web: www.kjr-lsa.de

Geschäftsführung: Philipp Schweizer
Inhaltlich verantwortlich gemäß § 55 Abs. 2 RStV: Stefan Brüne, Vorsitzender des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V.

Nachrichten und Hinweise an die Redaktion des Newsletters senden Sie bitte an info@kjr-lsa.de. Direkte Antworten auf diesen Newsletter werden ignoriert.

Der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. wird gefördert vom Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt.

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