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Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. - Newsletter Nr. 22/2013

Herausforderungen begegnen - junge Menschen mitnehmen

Als Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen im Land bringt sich der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. (KJR LSA) seit Langem in den anstehenden Neuordnungsprozess der Landesförderung für die Kinder- und Jugendarbeit ein. Die vielfältigen Angebote der Kinder- und Jugendhilfe und insbesondere der Kinder- und Jugendarbeit tragen maßgeblich zur Sicherung der Gleichwertigkeit der Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen und damit zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse bei - unabhängig von regionalen, sozialen, geschlechts- oder herkunftsbedingten Unterschieden. Sie erfüllen somit Artikel 72 Abs. 2 GG. Überall im Land gilt es, gleichwertige Lebensverhältnisse für junge Menschen zu schaffen und damit sicherzustellen, dass diesen die ihren Bedarfen entsprechenden Dienste und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe gemäß §§ 11 bis 14 SGB VIII zur Verfügung stehen. Hierbei haben Fachkräfteprogramm und Jugendpauschale in den zurückliegenden Jahren maßgeblich dazu beigetragen. Perspektivisch muss uns dieses ebenso gelingen.
Positionspapier
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DBJR fordert: Rechtsanspruch auf Jugendarbeit verwirklichen!

Es besteht ein Rechtsanspruch auf Jugendarbeit dem Grunde nach. Das stellt eine Expertise von Professor Dr. Reinhard Wiesner und Professor Dr. Christian Bernzen fest. Der Deutsche Bundesjugendring fordert in seinem Beschluss die Umsetzung der Rechtsansprüche aus dem Achten Sozialgesetzbuch. Zugleich kritisiert der DBJR, dass Kürzungen bei Angeboten der Jugendarbeit und der Jugendverbände oft mit einer prekären Haushaltslage begründet werden.
Beschluss
Pressemeldung
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Kinderrechte müssen in Koalitionsverhandlungen zentrale Rolle spielen

Nach Ansicht des Deutschen Kinderhilfswerkes müssen die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte in den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD eine zentrale Rolle spielen. In einem Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel, den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer und den SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel stellt das Deutsche Kinderhilfswerk dabei zehn Forderungen auf, damit die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte in Deutschland stärker als bisher zur Geltung kommen.
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JuPiD 2014 - Jugend und Politik im Dialog

Vom 23. bis 25. Februar 2014 findet in Berlin mit JuPiD 2014 das erste deutschsprachige Jugendevent zum Strukturierten Dialog statt. Eingeladen sind 70 Jugendliche, die aus Deutschland und deutschsprachigen Nachbarländern kommen, zwischen 15 und 30 Jahren sind (Ausnahmen möglich) und an einem Projekt der Aktion 5.1 von JUGEND IN AKTION beteiligt sind/waren oder an Konsultationen bzw. EU-Jugendkonferenzen im Rahmen des Strukturierten Dialogs zur Inklusion junger Menschen teilgenommen haben. Eingeladen sind auch Verantwortliche aus Politik und Verwaltung, die als Dialogpartner_innen im Rahmen lokaler und regionaler Beteiligungsprojekte Erfahrungen gesammelt haben und den Dialog mit „ihrer Gruppe“, weiteren Jugendlichen und anderen politisch Verantwortlichen fortsetzen wollen.
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WohlfühlFactorY - Die neue Beteiligungsrunde von Ichmache>Politik

Das Jugendbeteiligungsprojekt vom Deutschen Bundesjugendring "Ichmache>Politik" sorgt dafür, dass die Interessen und Meinungen junger Menschen berücksichtigt werden, wenn in der Bundespolitik eine neue Jugendpolitik ausgearbeitet wird. Bis zum 2. Februar 2014 kann diesmal bei "WohlfühlFactorY - Bildung und Lebenswege morgen" der Blick mal auf die schönen Seiten des Lebens gerichtet werden. Fachleute und Expert_innen sind sich nämlich einig, dass der Wohlfühlfaktor Einfluss darauf hat, wie junge Menschen lernen und was sie für ihr Leben mitnehmen. Mitmachen können alle jungen Menschen von 12 bis 27 Jahren, als Gruppe oder Einzelperson. Die Beiträge können bis zum 2. Februar 2014 eingereicht werden.
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8. Fachforum "BETEILIGUNG MACHT DEMOKRATIE: Partizipation junger Menschen im politischen und öffentlichen Raum"

Im Rahmen der Fachforumsreihe zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik lädt das Zentrum Eigenständige Jugendpolitik in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zum 8. Fachforum „BETEILIGUNG MACHT DEMOKRATIE: Partizipation junger Menschen im politischen und öffentlichen Raum" ein. Dieses findet am 5. Dezember 2013 von 11.00 bis 17.00 Uhr in Hamburg statt. Unter anderem werden die Empfehlungen einer Expert_innengruppe des Zentrums Eigenständige Jugendpolitik sowie die Ergebnisse der Jugendbeteiligung durch das Projekt „Ichmache>Politik“ präsentiert und diskutiert. Nicht zuletzt soll in dem Fachforum über Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern berichtet werden. Ziel der Veranstaltung ist es, konkrete jugendpolitische Handlungsbedarfe zu benennen.
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Jugendschutzflyer für Gruppenleiter_innen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hat Informationen zum Jugendschutz für Gruppenleiter_innen zusammengestellt. Neben einer Übersicht zu wichtigen Jugendschutzgesetzen enthält sie Hintergrundinformationen und Verhaltenstipps für Verantwortliche in der Jugendarbeit. Kinder und Jugendliche vor Gefährdungen zu schützen, ist eine wichtige Aufgabe der Jugendarbeit. Neben den pädagogischen Fragen, die sich hierbei zunächst stellen, sind natürlich die Regelungen des Jugendschutzgesetzes zu beachten.
Flyer
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„Mehr Partizipation durch das Internet?“

Bei der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin ist eine neue Broschüre erschienen, die sich den Veränderungen in Gesellschaft und Politik durch das Internet widmet und Beteiligungsmöglichkeiten aufzeigt, die sich durch das Internet entwickelt haben. Eine lebendige Demokratie braucht Bürger_innen, die sich an der Gestaltung des politischen und gesellschaftlichen Lebens beteiligen. Können die Möglichkeiten, die das Web 2.0 bietet, dazu beitragen, Regierungs- und Verwaltungshandeln sichtbar und nachvollziehbar zu machen? Werden sich die Bürger_innen stärker einmischen und mitentscheiden wollen? Schließlich stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die neuen Technologien auf unsere parlamentarische Demokratie haben können.
Broschüre
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Fachtag „International inklusiv – Ansätze für mehr Inklusion in der internationalen Jugendarbeit“

Wie kann es gelingen, dass Jugendliche mit Behinderungen ganz selbstverständlich an den Angeboten internationaler Jugendarbeit teilhaben? Der bundesweite Fachtag „International inklusiv – Ansätze für mehr Inklusion in der internationalen Jugendarbeit“ von der IJAB (Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.), u.a. in Kooperation mit Aktion Mensch, soll dazu beitragen, die bisherigen Erkenntnisse zu bündeln, Akteur_innen zu vernetzen und der Antwort ein entscheidendes Stück näher zu kommen. Alle gesellschaftlichen Akteur_innen und Ebenen sind gefordert, die Realität vor Ort und das in der UN-Behindertenrechtskonvention verankerte Recht auf gesellschaftliche Teilhabe und Anerkennung nach und nach einander anzunähern. Anmeldeschluss für den Fachtag ist der 1. Dezember 2013.
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Programm
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Perspektiven der Jugendarbeit - Seminar für Ehrenamtliche, Aktive und Engagierte in der interkulturellen Kinder- und Jugendarbeit

Die Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. lädt zum Seminar "Perspektiven der Jugendarbeit" ein. Das Seminar findet vom 29. November bis 1. Dezember 2013 in Halle (Saale) statt. In einem dreimoduligen Workshop unter der Leitung von qualifizierten Fachreferent_innen können sich alle Ehrenamtlichen, Aktiven und Engagierten in der interkulturellen Kinder- und Jugendarbeit in wichtigen Themenfeldern weiterbilden. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Mindestalter von 18 Jahren. Für die Teilnahme an den Modulen wird eine Organisationspauschale von 20 Euro erhoben. Anmeldeschluss für einzelne oder alle Module ist der 20. November 2013.
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Tagung "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fokus der Forschung"

Die Landeszentrale für politische Bildung - Netzwerk für Demokratie und Toleranz in Sachsen-Anhalt lädt zum Fachtag „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Fokus der Forschung – Methoden, Ergebnisse und Analysen im Bund und in den Ländern“ ein. Der Fachtag findet am 19. November 2013 von 10 bis 16 Uhr in Magdeburg statt. Anmeldeschluss ist der 16. November 2013.
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Jugendbildungsreferent_in gesucht

Die Solidaritätsjugend Deutschlands sucht eine_n Jugendbildungsreferent_in für eine Vollzeitstelle in der Bundesgeschäftsstelle in Offenbach am Main. Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet und kann danach in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übergehen. Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise im Bereich der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik oder einer Geisteswissenschaft, nachweislich gute EDV-Kenntnisse und Erfahrung im Umgang und in der Anwendung der gängigen MS-Office-Programme. Gefordert sind auch Flexibilität, Einsatzbereitschaft, Eigeninitiative und Selbstständigkeit. Erwünscht sind Erfahrungen in der Jugendverbandsarbeit und in der Arbeit mit Ehrenamtlichen sowie sichere Englischkenntnisse und Grundkenntnisse in Französisch. Bewerbungsschluss ist der 17. November 2013.
Stellenausschreibung
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Projektreferent_in für NSU-Projekt 2014 gesucht

Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) sucht zum 1. Januar 2014 vorbehaltlich der endgültigen Bewilligung des Projektvorhabens eine_n Projektreferent_in für ein zweijähriges Projektvorhaben zum Thema „Migrantische Perspektiven auf den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU)“. In dem Projekt soll untersucht werden, wie sich der NSU-Komplex auf die Sicht migrantischer Akteur_innen und Akteur_innengruppen ausgewirkt hat. Der Fokus liegt auf Maßnahmen der politischen Bildung und Aufklärung, insbesondere auf der Sichtbarmachung der Perspektiven migrantischer Akteur_innen auf den NSU-Komplex. Die Stelle ist zunächst bis zum 28.02.2015 befristet. Eine eventuelle Verlängerung bis zum 31.12.2015 ist möglich. Der Beschäftigungsumfang beträgt 100 Prozent. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TVöD. Dienstort ist Düsseldorf. Bewerbungsschluss ist der 20. November 2013.
Stellenausschreibung
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Impressum:

Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V.
Schleinufer 14
39104 Magdeburg
Tel: 0391-535 394 80
Fax: 0391-597 95 38
Email: info@kjr-lsa.de
Web: www.kjr-lsa.de

Geschäftsführung: Philipp Schweizer
Inhaltlich verantwortlich gemäß § 55 Abs. 2 RStV: Rolf Hanselmann, Vorsitzender des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V.

Nachrichten und Hinweise an die Redaktion des Newsletters senden Sie bitte an info@kjr-lsa.de. Direkte Antworten auf diesen Newsletter werden ignoriert.

Der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. wird gefördert vom Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt.

Der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. freut sich über Ihre Unterstützung, gern auch in finanzieller Art. Spendenkonto bei der Stadtsparkasse Magdeburg, Konto: 303 708 82, BLZ: 810 532 72
(IBAN DE67 8105 3272 0030 3708 82, BIC NOLADE21MDG) - Herzlichen Dank für Ihre Hilfe und Unterstützung!

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