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Fortbildungen des Schabernack e.V.

Der Schabernack e.V. wird in der nächsten Zeit folgende Fortbildungen anbieten:

B2-29-18 Jugendkulturen und Jugendszenen im Wandel der Zeit

 
Termin: 09. Mai 2018

"Hip-Hopper sind alle Gangsta! Gothics sind Satanisten! Skinheads sind Nazis!" Diese und weitere Vorurteile tauchen immer wieder auf, wenn Erwachsene mit jugendkulturellen Phänomenen in Berührung kommen.

Ausgehend von einer theoretischen Betrachtung der Lebensphase Jugend gibt der Workshop Einblicke in die verschiedenen Jugendszenen und den ihnen zu Grunde liegenden Jugendkulturen. Dabei werden verschiedene Jugendkulturen von Ende des 19. Jahrhunderts bis heute beleuchtet, wobei der Fokus natürlich auf jene Szenen gelegt wird, mit welchen die Erwachsenenwelt heute nahezu alltäglich konfrontiert wird. Unterstützt von musikalischen Elementen möchte der Workshop Antworten auf die Fragen geben:

• Wo kommt eine Jugendkultur her?
• Welcher Konflikt mit der Mehrheitsgesellschaft liegt ihr zu Grunde?
• Was sind entscheidende Elemente der Jugendkultur?
• Welche Diskussionen existieren in der Auseinandersetzung mit der (erwachsenen) Mehrheitsgesellschaft?

Um Jugendliche heute zu verstehen und ihre sehr unterschiedlichen Lebenswelten zu erkennen, hilft eine intensive Auseinandersetzung mit Jugendkulturen und Jugendszenen. So wird es möglich, Vorurteile zu überwinden und die (älter werdende) Gesellschaft für ein verständnisvolles Miteinander der Generationen zu öffnen.

Dozent: Christian Jenewsky
Seminarbegleitung: Birgit Müller
 
Kosten: 65 Euro

B2-32-18 Ja zum Jugendlichen – Nein zu grenzüberschreitendem Verhalten

Termine: 04. - 05. Juli 2018
und           19. - 20. September 2018


Fachkräfte in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit stehen immer wieder vor der Aufgabe, mit Jugendlichen zu arbeiten, die mit ihrem Verhalten Grenzen überschreiten, aggressiv und gewalttätig handeln und damit die Werte und Normen unseres Zusammenlebens in Frage stellen.

Mit dem Seminar soll die Möglichkeit geboten werden, Handlungskompetenzen im Umgang mit schwierigen Situationen zu erweitern, um diese sicher und souverän zu lösen. Das Seminar bietet in praxisnahen Übungen, Reflexion und theoretischen Kurzimpulsen Grundlagen der Gewaltprävention, konkrete Handlungsmöglichkeiten und Methoden für den pädagogischen Alltag. Darüber hinaus wird eine klare Haltung gegenüber grenzverletzendem und gewalttätigem Verhalten vermittelt.

Dieses Seminar wird an 2 mal 2 Tagen durchgeführt.

Themen und Inhalte:
• Grundlagen der Gewaltprävention
• Einführung in den Ansatz der Konfrontativen Pädagogik
• Auseinandersetzung mit Täter*innenverhalten (Lebenswelt, Motive der Gewalt)
• Grundhaltungen und eigenes Auftreten im Umgang mit gewaltbereiten Jugendlichen
• Konfrontative Gesprächsführung • Handlungsstrategien für den pädagogischen Alltag
• Kommunikation/Körpersprache
• Sensibilisierung für Gewalt (Grenzen, Normen, Regeln)
• Präventions- und Interventionsmöglichkeiten

Ziele:
Die Teilnehmenden …
• sind sensibilisiert für Grenzüberschreitungen und Gewalt.
• haben eine Haltung zum Thema Gewalt entwickelt.
• haben zentrale Merkmale jugendlichen Gewalthandelns und neue Handlungskompetenzen erworben.

Dozenten: Armin Schneider und Lutz Güldenberg
Seminarbegleitung: Birgit Müller

Kosten: 300 Euro zzgl. Übernachtung

K11/18 Basiswissen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Termine: 03. - 04. Mai 2018
                  14. - 15. Juni 2018
                  21. - 22. August 2018
                  22. - 23. Oktober 2018
                  17. - 18. Dezember 2018


In dieser Kursreihe werden insbesondere für Neu- und Quereinsteiger*innen Kompetenzen für die Arbeit in der Jugendhilfe vermittelt.

Um in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen professionell zu agieren, bedarf es neben (sozial-)pädagogischer Kenntnisse und Methoden auch der Entwicklung eines beruflichen Selbstverständnisses und der Fähigkeit, eigenes Handeln zu reflektieren.

Ziele der Fortbildung:
• Aneignung von Grundbegriffen der Sozialen Arbeit
• Entwicklung der Fähigkeit, Konzepte für das eigene Handlungsfeld zu erarbeiten
• Stärkung der Wahrnehmungsfähigkeit und der kommunikativen Kompetenz
• Ausbildung der Fähigkeit zu Reflexion und Selbstreflexion, Entwicklung der pädagogischen Alltagskompetenz

In sechs Modulen werden Handlungsfelder der Jugendhilfe bearbeitet und können entsprechend der Bedarfe der Teilnehmenden auch aktualisiert werden:
• Lebenswelten von Jugendlichen und Ergebnisse aktueller Jugendforschung
• Sozialraumorientierung und Konzeptentwicklung sowie gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen
• Methoden der Beteiligung von Jugendlichen, Projekt- und Netzwerkarbeit, Kooperationen eingehen
• Interkulturelle Kompetenz und geschlechtersensible Pädagogik
• Gesprächsführung und Beratung
• Kinderschutz und Umgang mit "schwierigen Kindern und Jugendlichen"

Der Austausch und die Vernetzung untereinander sind wesentlicher Bestandteil.

Der Kurs schließt mit einem Kolloquium ab. Dazu reichen alle Teilnehmenden eine schriftliche Hausarbeit ein.

Dozent*innen: Birgit Müller, Marion Schalli und Thomas Hetzel
Kursbegleitung: Birgit Müller

Kosten: 900 Euro zzgl. Übernachtung


Die Anmeldungen können hier vorgenommen werden.

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es hier.


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