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Jugendpolitische Stammtische

In unregelmäßigen Abständen lädt der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. die jugendpolitischen Sprecher*innen und weitere Expert*innen, Mitglieder und Interessierte zu thematischen Hintergrundgesprächen ein.
Bei den so genannten jugendpolitischen Stammtischen wird dann in kleiner Runde gemeinsam über aktuelle kinder- und jugendpolitische Fragen diskutiert. 

Informationen zu den letzten Stammtischen findet ihr hier:


18. Februar 2013
„Absenkung des Wahlalters“
Gemeinsam mit den jugendpolitischen Sprecher*innen wurden unterschiedliche Argumente pro und contra Absenkung des Wahlalters bei Landtagswahlen auf 16 Jahre debattiert. Der KJR LSA brachte hierbei zum Ausdruck, dass er sich auch weiterhin intensiv für eine Absenkung des Wahlalters in Sachsen-Anhalt stark machen wird.

10. Dezember 2012
"Jugendpolitisches Hearing zur Situation der Kinder- und Jugendarbeit in den Landkreisen und kreisfreien Städten in Sachsen-Anhalt"
Ziel des Gesprächs war die Weitergabe von Information an die jugendpolitischen Sprecher*innen über die aktuelle Situation der Kinder- und Jugendarbeit in den Landkreisen und kreisfreien Städten des Landes Sachsen-Anhalt unter den Vorzeichen der Neustrukturierung der landesweiten Förderprogramme Jugendpauschale und Fachkräfteprogramm.

Eine Zusammenfassung gibt es hier.

18. September 2012
„Wertschätzung ehrenamtlichen Engagement junger Menschen“
Das Engagement junger Menschen insbesondere in Jugendverbänden ist grundsätzlich freiwillig, wertegebunden und gemeinnützig. Es ist niemals bloßer Selbstzweck, aber meist verbunden mit einem konkreten Ziel – eben „für sich selbst und andere“. Gemeinsam mit den jugendpolitischen Sprecher_innen wurde darüber diskutiert, wie jugendliches Engagements zukünftig mehr Anerkennung finden und eine öffentliche Wertschätzung durch das Land erfolgen sollte.

23. November 2011
„Wie können wir gemeinsam eine starke Interessensvertretung für Kinder und Jugendliche in Sachsen-Anhalt sicherstellen?“
Ziel des Stammtisches war - nach der Veröffentlichung des ersten Abschlussberichtes zum  Strukturprozess mit Schwerpunkt Beratungsstellen sowie vor der bevorstehenden Veröffentlichung des Teils über die vom Land institutionell geförderten freien Träger - sich mit den jugendpolitischen Sprecher*innen intensiv über die Thematik und den aktuellen Ist-Stand zu beraten. Schwerpunkt der Diskussion war die Zukunft des KJR LSA sowie die Etablierung einer kompetenten, verlässlichen und unabhängigen Interessensvertretung der Kinder und Jugendlichen in Sachsen Anhalt zur Mitgestaltung unserer Gesellschaft im  Interesse von und mit Kindern und Jugendlichen.

21. Februar 2011:


Jugendverbände 20.20 - Jugendverbandsarbeit im Spannungsfeld zwischen Autonomie und Strukturzwängen
Jugendverbände eröffnen jungen Menschen Zeiten und Räume und geben ihnen bei Bedarf Hilfestellung für ihre Entwicklung. Zeiten und Räume jenseits von Elternhaus und Schule sind geprägt durch ehrenamtliches Engagement, das Prinzip „Jugend für Jugend“ und kompetente haupt- und ehrenamtliche Ansprechpartner/innen. Seit Längerem nimmt der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. deutlich wahr, dass dies oftmals durch äußere Faktoren negativ beeinflusst wird. Vereinzelte Jugendverbände werden durch ihre „Mutterverbände“ und auch durch andere Einflussfaktoren der Landespolitik und –verwaltung massiv in ihrer Eigenständigkeit eingeschränkt werden. Dies widerspricht den gesetzlichen Vorgaben des § 12 KJHG, der für Jugendverbände eine eigenständig demokratische Struktur verlangt und war Thema des Stammtisches.

Außerdem: Eva von Angern löst ihr Partnerversprechen vom jugendpolitischen Stammtisch beim Jugendrotkreuz ein: "Am 30. Juli war es soweit: Auf der Burg in Roßlau in Mitten des Mittelalters feierte der zweite Durchgang des DRK-Kindersommers sein Bergfest."

14. Oktober 2010:

"Jugendberufshilfe in Sachsen-Anhalt braucht Koordinierungsstelle – Umsetzung des Beschlusses des LJHA vom 18.8.2010"
Der Landesjugendhilfeausschuss hat in seiner Sitzung vom 18.08.2010 sich zum wiederholten Male für die Einrichtung einer „Koordinierungsstelle Jugendberufshilfe“ im und für das Land Sachsen-Anhalt ausgesprochen und die Landesregierung und -verwaltung darum gebeten, diese bis zum 1.11.2010 einzurichten. Ziel des Stammtisches ist es, gemeinsam darüber zu beraten, wie und in welcher Form der Beschluss des Landesjugendhilfeausschusses umgesetzt und so die Situation in Sachsen-Anhalt deutlich verbessert werden kann.

16. Juni 2010:

"Perspektive der Außerschulischen Jugendbildung in Sachsen-Anhalt" - Die Arbeit landesweiter Träger in der außerschulischen Jugendbildung wird angesichts zunehmender Bedeutung von Bildung sowie Sozial- und Alltagskompetenzen immer wichtiger, aber auch anspruchsvoller. Den steigenden Anforderungen der Fachkräfte stehen Unsicherheiten bzgl. der Verfahrensgrundsätze, steigender Kosten bei rückläufiger bzw. stagnierender Förderung, Einreichung der Leistungsangebote, fehlende Tarifanpassungen gegenüber.

17. Februar 2009:

"Umgang mit Fachkräften im und durch das Land Sachsen-Anhalt - Fehlende Wertschätzung durch nicht angemessene Bezahlung und fehlende Perspektiven für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe verstärkt Abwanderung der qualifizierten (Sozial-) Pädagog_innen"

17. Juni 2008:

"Quo vadis Jugendhilfe?" - Qualitative Fortentwicklung der Jugendhilfe – Ein Auftrag für die Politik

26. Februar 2008: "Jugendarbeit zwischen Fachkraft-Anspruch und 1-€-Job-Realität"


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