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Fokus Jugend 2013: "ePartizipation"

Neue Wege zu politischer Beteiligung von jungen Menschen

KJR LSAWelche Möglichkeiten der politischen Beteiligung eröffnen sich durch ePartizipation? Welche Bedeutung haben diese neuen Möglichkeiten gerade für junge Menschen? Und wie lässt sich ePartizipation konkret umsetzen? – Diesen Fragen stellten sich die Teilnehmer_innen der diesjährigen Fachtagung „Fokus Jugend 2013“ des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V.

Kinder und Jugendliche sind die zentrale Zielgruppe für internetgestützte Beteiligung, kurz: ePartizipation. Sie sind in das Zeitalter des Internets hineingeboren und mit den vielfältigen Formen des Web 2.0 aufgewachsen. Für „digital natives“ ist es eine Selbstverständlichkeit, sich im Internet aufzuhalten, sich dort zu informieren, zu kommunizieren und zu diskutieren.

Dass ePartizipation aus der Kinder- und Jugendarbeit, aus politischer Jugendbildung und Jugendbeteiligung nicht mehr wegzudenken ist, scheint damit selbsterklärend. Aber: ePartizipation ist keinesfalls ein Selbstläufer. Dies wurde gleich im ersten Impulsvortrag deutlich, den Jürgen Ertelt (Projektkoordinator youthpart bei der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.) zum Auftakt des Fachtages hielt. Ein entscheidender Faktor für die Realisierung von Beteiligung junger Menschen per Internet ist, so Ertelt, „den Adressaten dort zu begegnen, wo sie sich aufhalten und ihnen ein Angebot zu machen, das so attraktiv ist, dass sie sich darauf einlassen.“ Digitale Beteiligungsformate bereit zu stellen und auf jugendliche Beteiligung zu warten, reicht also nicht aus. Es sind Ideen und Anliegen, die junge Menschen dazu motivieren, sich zu beteiligen und Initiative zu ergreifen. Junge Menschen müssen ermutigt werden, sich mit ihren Vorstellungen, Wünschen und Bedürfnissen einzubringen.


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