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Fokus Jugend 2012: "Jugendpolitik"

KJR LSA fordert nach Fachtagung erneut Jugendpolitisches Programm für Sachsen-Anhalt.


KJR LSA„Jugendpolitik ist wichtig! – gerade in Sachsen-Anhalt!“ Dies ist das Signal, welches von der landesweiten Fachtagung Fokus Jugend 2012: "Jugendpolitik" des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. (KJR LSA) ausging. 100 Teilnehmende hatten sich aktiv in Workshops und im Jugendpolitischen Hearing in die Diskussion eingemischt. Dabei waren Ehrenamtliche aus Jugendverbänden, Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit genauso involviert wie Landes- und Bundespolitiker. 

Sven Frye (Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendring e.V.) unterstrich während des Fachtages die Rolle der Jugendverbände innerhalb der eigenständigen Jugendpolitik. „Als Ort der Selbstorganisation und Partizipation ist es ihre Aufgabe, sich für junge Menschen stark zu machen. Sie bieten Raum für Selbstbestimmung und sind Experten, wenn es um die Beteiligung junger Menschen geht.“ Die Teilnehmenden am jugendpolitischen Hearing betonten ebenso die Wichtigkeit einer aktiven eigenständigen Jugendpolitik. Gerade in den neuen Bundesländern ist in Zeiten des Demografischen Wandels eine Stärkung der Jugendpolitik zwingend erfolgen. „Das macht deutlich,“ so Rolf Hanselmann (Vorsitzender des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt) „dass es nicht heißen darf: weniger junge Menschen gleich weniger Mitbestimmung, und folglich weniger Kinder- und Jugendarbeit - sondern das muss heißen: mehr Engagement für junge Menschen, mehr Mitbestimmung und Wertschätzung dessen, was junge Menschen auf die Beine stellen, mehr Beteiligungsmöglichkeiten schaffen - auch in der Politik.“ Gefordert sind dabei nicht nur die Politiker, sondern auch alle, die mit jungen Menschen in Kontakt stehen.

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