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Fokus Jugend 2011: „engagiert, flexibel – ausgebrannt?“

Studie zeigt alarmierende Situation der Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit auf!

Magdeburg. Etwa ein Fünftel der aktuell inPeter-Urilch Wendt der Kinder- und Jugendarbeit tätigen Fachkräfte in Sachsen-Anhalt ist als in besonderem Maße belastet anzusehen. So einer der Trends der Studie, die Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt (Hochschule Magdeburg-Stendal) am vergangenen Mittwoch auf dem landesweiten Fachtag Fokus Jugend 2011: „engagiert, flexibel – ausgebrannt?“ vorgestellt hat. „Das Ergebnis ist alarmierend, deckt sich aber mit unseren Erfahrungen aus der Praxis“, so Rolf Hanselmann Vorstand des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. (KJR LSA).

Sechs Trends benannte Wendt am Mittwoch. So würden beispielsweise die vorliegenden Daten zeigen, dass die Fachkräfte für ihre pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Jugendzentren oder Jugendverbänden fachlich sehr gut aufgestellt sind. „Es zeichnet sich eindeutig eine Verfachlichung und Professionalisierung ab“, berichtet Wendt. Gleichzeitig wird aber in der Studie auch deutlich, dass die Fachkräfte für ihre eigentliche Arbeit immer weniger Zeit haben. „Oft ist der einzige Sozialpädagoge in einer Einrichtung für alles in ‚seinem Haus‘ zuständig. Von der Beantragung und Abrechnung der für seine Arbeit notwendigen Gelder bis hin zum Einschrauben von Glühbirnen“, ergänzt Rolf Hanselmann. Besonders stark angestiegen sei in letzter Zeit der Verwaltungsaufwand.

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Fotos des Fokus Jugend 2011, Vortrag von Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt
Kurzfassung der Studienergebnisse von Prof. Dr. Peter-Urlich Wendt , Tagesblauf, Workshops, Anmeldung, Flyer